Die Aussenminister Grossbritanniens, Frankreichs, Deutschlands und Italiens haben das israelische Parlament und die Regierung dazu aufgefordert, auf die Behandlung „eines Gesetzentwurfs zu verzichten, der die Moeglichkeiten zur Anwendung der Todesstrafe in Israel erheblich erweitern wuerde und bereits in der kommenden Woche verabschiedet werden koennte“.
Dies geht aus einer gemeinsamen Erklaerung hervor.
Dabei wird betont, dass insbesondere der moegliche „diskriminierende Charakter“ der Initiative Anlass zur Sorge gibt. Nach Ansicht der europaeischen Diplomaten koennte ihre Verabschiedung „das Bekenntnis Israels zu demokratischen Prinzipien gefaehrden“.
Zugleich bestaetigten sie ihre grundsaetzliche Haltung gegen die Anwendung der Todesstrafe unter allen Umstaenden.